Jahresbericht 2021

Jahresbericht 2021: So erfolgreich wie lange nicht mehr

Die Schlichtungsstelle Telekommunikation konnte im letzten Jahr in 87% aller Fälle eine Einigung zwischen den Parteien erzielen. Dazu beigetragen hat auch die neu eingeführte Möglichkeit, dass sich die Parteien nach Einleitung des Verfahrens selber einigen und die Verhandlungslösung der Schlichtungsstelle vorlegen. Für ein Schlichtungsverfahren zahlen die Kundinnen und Kunden eine Behandlungsgebühr von CHF 20.-.

Thematisch befasste sich die Schlichtungsstelle u.a. mit Beschwerden über unerwünschte Mehrwertdienste wie nicht gewollte, kostenpflichtige SMS-Abonnements, vereinzelt aber auch hohe Kosten nach Anrufen an 090x-Nummern. Ein weiteres Hauptthema bildeten Anschlusssperren und Vertragskündigungen, z.B. Unstimmigkeiten zum Kündigungstermin oder zu den Kündigungsmodalitäten per Telefon oder Chat.

Gesamthaft wandten sich 1'682 Personen an die Schlichtungsstelle Telekommunikation, woraus 1'167 Anfragen und 515 Schlichtungsfälle resultierten. Dies entspricht 17% weniger als im Vorjahr. Der Rückgang dürfte wohl erneut auf einer kulanteren Handhabung der Reklamationen der Kundinnen und Kunden durch die Fernmeldedienst- und Mehrwertdienstanbieter beruhen.

Hinweis: Die Statistik der Anfragen und Fälle der einzelnen Anbieterinnen ist im Jahresbericht im Anhang unter Ziffer 3 publiziert. Qualitative Aussagen lassen sich zu diesen Zahlen kaum ableiten, da diese keinen Bezug zur Anzahl Kundenverträge der einzelnen Anbieter aufweisen.

Jahresbericht 2021

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